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21.11.2019 : 5:26 : +0100

Häufig leiden Menschen ein Leben lang unter Ängsten, quälenden Gedanken und persönlicher Unsicherheit als Ergebnis einer Traumatisierung. Oft wissen sie nicht einmal, dass sie traumatisiert sind und sind dadurch erst recht verunsichert. Ein Trauma kann durch Ereignisse entstehen, die mit Gefühlen großer Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergehen.

Traumatherapie heißt nicht mehr, dass Sie die traumatischen Situationen wieder in allen Einzelheiten und womöglich ungeschützt im Rahmen einer Traumakonfrontation durchleben und durchleiden müssen. In den letzten Jahren hat sich in der therapeutischen Fachdiskussion die Erkenntnis durchgesetzt, dass es viel hilfreicher ist, die Betroffenen in der Gegenwart zu stützen, zu stärken, und ihnen mit Mitteln wie zum Beispiel dem Schaffen von Schutzräumen und Distanzierungstechniken zu helfen, sich mit der traumatischen Situation auf schonende Art und Weise auseinanderzusetzen und die Folgen eines Traumas auf "sanfte" Art und Weise zu überwinden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, dass die Betroffenen zu jeder Zeit in der Therapie die Kontrolle über das haben, was stattfinden soll. Die Therapeutinnen und Therapeuten sind gehalten, das unbedingt zu respektieren.

Dementsprechend arbeite ich auch in der Traumatherapie

  • ressourcenorientiert, das heißt anknüpfend an dem, was Ihnen hilft und gut tut
  • stärkend und stützend
  • Sie geben das Tempo vor
  • Sie behalten die Kontrolle über das, was geschieht