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25.9.2021 : 11:22 : +0200

Private Krankenkassen und Zusatzversicherungen

In der Regel übernehmen private Krankenkassen und Zusatzversicherungen die Kosten für Psychotherapie bei uns Heilpraktiker/innen für Psychotherapie nicht. In seltenen Einzelfällen nach Rücksprache mit Ihrer Kasse vor Beginn einer Psychotherapie mag das anders sein.

Gesetzliche Krankenkassen

Grundsätzlich übernehmen gesetzliche Krankenkassen nicht die Kosten für eine Psychotherapie bei Heilpraktikern für Psychotherapie. 

 

Wenn Sie privat zahlen

  • können Sie im Allgemeinen recht kurzfristig mit der Therapie beginnen, da keine Anträge, Gutachten o. ä. für eine Krankenkasse erforderlich sind;

  • sind Sie bei der Inanspruchnahme einer Psychotherapie nicht an die Vorgabe der Kassen gebunden, die nur bestimmte psychotherapeutische Verfahren, nämlich psychoanalytische Therapie, tiefenpsychologisch fundierte Therapie und Verhaltenstherapie finanzieren. Sie können die Therapieform wählen, die Ihnen am ehesten zusagt.

  • Sie müssen sich im Gesundheitswesen mit Ihrem Anliegen nicht aktenkundig machen. (Vgl. auch FAZ vom 06.12.2014.)
  • Sie können Psychotherapie in Anspruch nehmen, um sich gesund zu erhalten und Unbalancen und Störungen, die zu Krankheiten führen könnten, rechtzeitig auszugleichen. (Krankenkassen zahlen nur bei Störungen mit Krankheitswert und einer entsprechenden Diagnose.)

  • Sie können die Ausgaben für eine Psychotherapie bei Ihrer Steuererklärung unter "Außergewöhnliche Belastungen" geltend machen. Manchmal klappt es und diese Kosten werden anerkannt.